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Die kleine Fee Rubina « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »

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Die kleine Fee Rubina Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springenZum Ende der Seite springen

Feen sind kleine Naturgeister, die meist Gutes tun und Freude verbreiten.
Hier eine Geschichte über ein Feenmädchen, aus dem Reich des Rosenbuschwaldes, wo alle einen Edelsteinnamen tragen ...


Die kleine Fee Rubina






Vor langer Zeit lebte eine kleine Fee. Ihr Name war Rubina. Sie besaß feinste Schwebflügel und einen winzigen Zauberstab aus blutrotem Rubin.
Ihr Zuhause inmitten eines duftenden Waldes von lauter zauberhaften Rosenbüschen. Doch unsere kleine Fee Rubina liebte wildwachsende Wiesenblumen viel mehr. Diese wuchsen auf einer geheimen Lichtung.
Nur ihr Freund Smaragdo wußte davon. Welch Spaß es doch war, gemeinsam durch den Rosenbuschwald hinter Schmetterlingen herzufliegen. Manchmal machten sie Weitspringen über Sonnenstrahlen.
Doch oftmals bereitete es den beiden eine Riesengaude mit anderen Feenkindern im Mondlicht zu tanzen, zu singen oder Ringelreihen zu spielen.

Dann kam das Fest des großen Feenkorso. Rubina war so schrecklich aufgeregt, daß sie die letzten Nächte nicht mehr schlafen konnte. Bei diesem Feenkorso geht es nämlich darum, wer für sein allerschönstes Feenkostüm ausgezeichnet wird. Rubinas Traum war es, einmal von der Feenkönigin Diamantina auserkoren und geehrt zu werden.

Tagelang schon schwang das kleine Feenmädchen ihren winzigen Zauberstab und zauberte sich damit die unterschiedlichsten Roben. Eines aus duftenden Rosenblüten ... ein zartes aus Glockenblumen ... ein samtiges aus Edelweiß ... Hm - etwas fehlte stets.
Plötzlich die Idee!
Das Mieder bildeten die Duftrosenblütenblätter, der Rock war gefertigt aus samtigweichen Edelweiß-Sternen und das Cape aus zarten Glockenblumen umhüllten ihre Schultern und schützten sie vor nächtlicher Kühlheit. Jetzt noch ein wenig glitzernden Märchenfeenstaub drüber gestäubt ...
Ach, wie hübsch dies aussah. Als wäre ihre Robe mit winzigen Diamanten bestickt!
Smaragdo fand: "Rubina, wie schön du bist!"
"Ja? Findest du es wirklich hübsch?"
Rubina besah sich im Spiegel, "Ich würde so gerne einmal von unserer Königin auserwählt zu werden."
Dabei sah sie ihren lieben Freund an. "Willst du sooo am Korso teilnehmen?" fragte sie Smaragdo.
Kurz nachgedacht und los ging es mit der Verschönerungsaktion.
Unter Mithilfe ihres Zauberstabes webte sie aus einigen blauen Blüten und hübschen zartgrünen Feengras ein passendes Kostüm für Smaragdo. Einige prachtvolle Daunenfederchen dazu ... und jetzt noch einen Hauch des glitzernden Feenstaubs drüber gehaucht. Zu guter Letzt sorgte eine ihrer Goldspangen den Dienst einer Gürtelschnalle.
Ja. dieses Aussehen gefiel beiden.

Nun war es Zeit auf den Festplatz zu fliegen. Ihre Feenflügerln flatterten ganz leise vor Aufregung. Nicht lange - da erschien die Feenkönigin. Alle Feen des Reiches Rosenbuschwald zogen in einer schillernden Parade an ihrer Majestät vorüber.
Diamantina brauchte keine lange Bedenkzeit. Dieses Mal war die Wahl rasch gefällt.
"Die Feenkrone geht heuer an ... an ..." die Spannung steigerte sich ins Unermeßliche und mit einem leisen Lächeln verkündete sie endlich weiter, "Die güldene Feenkrone geht an Rubina!"
Da klatschten alle Feen und flatterten mit ihren Feenflügeln. Ungläubig blickte Rubina ihre Königin an. Geschah es in Wirklichkeit? Wurde ihr geheimster, ihr sehnlichster Wunsch tatsächlich war?
Rubinas Mama stieß sie sanft an: "Rubina, du mußt vor ihre Majestät treten ..."
Die Feenkönigen lächelte verständnisvoll: "Ja, liebe Rubina, heuer hast du die goldene Krone für dich gewonnen. Du hast sie dir wahrlich verdient. Denn nicht nur, daß du ein prunkvolles Kleid dein Eigen nennst, du hast auch auf deinen Freund nicht vergessen! Du hast außerdem Deine Lieblingsspange hergegeben!"
Rubina wurde vor lauter Verlegenheit ob dieses Lobes feuerrot. Sie beugte ihre Knie zu einem eleganten Hofknicks. Diamantina drückte ihr die kleine güldene Krone aufs Haar.

Das Fest ging lange und die Feen tanzten auf den silbernen Mondstrahlen, bis die ersten Sonnenstrahlen den Tag ankündigten.
Freilich, daß ihr allerallersehnlichster Wunsch Wirklichkeit wurde, war toll. Doch am allertollsten war, daß ihr lieber Freund Smaragdo dabei gewesen war und sich so sehr mit ihr freute!

Wollt Ihr nächstes Jahr mit mir auf den Feenkorso mitkommen?
Wird gewiß wieder ein fröhliches Fest!




6.1./2017
© eea
06.01.2017 11:42 katze_edith ist offline E-Mail an katze_edith senden Beiträge von katze_edith suchen Nehmen Sie katze_edith in Ihre Freundesliste auf

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