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katze_edith katze_edith ist weiblich
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Über Befana, die kleine Weihnachtshexe Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springenZum Ende der Seite springen

Schon seit altersher ist es so, daß Nachbarn und Freude ein Neugeborenes begrüßen kommen.
Selbst in der Bibel wird davon berichtet.

In Kärnten wird dieser uralte Brauch heute noch ausgeübt. Wird ein Baby geboren, dann heißt es: "Geh'n wir zu ... weisatn." Und in so einem Weisat-Pinkale sind dann Windeln, Strampelhöschen, Leiberln, ... einfach alles, was ein Baby so braucht und für die Mutter gab es stets ein Paket Würfelzucker, damit die Milch fürs Poppale süß wird. Unter die Matratze zu Füßen des Neugeborenen wurde ein Geldstück versteckt = damit das Kind niemals Geldsorgen habe, ihm jedoch Geld und Gold nie zu Kopf steigen möge!



Vor über 2000 Jahren, als Maria und Josef Eltern unseres lieben Jesu-Kindes wurden, da kamen viele gute Menschen zu ihnen und brachten Geschenke. Diese Geschenke sollten für Mutter und Kind in der ersten Zeit sehr hilfreich sein.
Die Hirten brachten Schafe und Felle um das Kindl zuzudecken und etwas Milch und ein wenig Essen.
Auch drei Weise aus dem Morgenland wurde die Ankunft des Herrn geweissagt. Als es an der Zeit war brachen sie auf. Propheten hatten einen Treffpunkt errechnet, damit sie die Reise gemeinsam nach Bethlehem machen konnten.

Dann, nach einiger Zeit klopften drei Weise an die Tür. Es hieß sie wären Könige gewesen. Diese Männer hatten einen sehr, sehr weiten Weg hinter sich gebracht, immer einem Stern folgend. Sie brachten dem Kindlein Gold, Weihrauch und Myrrhe. Ein Engel wies ihnen zur Heimreise eine andere Route, damit König Herodes das Gotteskind nicht fände.

Doch außer diesen in der Bibel genannten Personen machten sich noch andere auf den Weg um dem Kindlein zu huldigen und ihm kleine Geschenke zu bringen.
So auch eine kleine Hexe, namens Befana. Hirten erzählten ihr von Christi Geburt. Also nahm sie sich vor, auch zum dem Kind zu gehen und ihm eine Gabe darzubringen. Doch sie tschurte herum und ging schon einmal später, als sie sollte, weg. Auch auf dem Weg trödelte und so verpaßte sie den Treffpunkt mit den drei Königen. Ohne den wegweisenden Stern irrte sie allein auf der Suche nach dem heiligen Kind Richtung Bethlehem.
Viel zu spät fand sie den besagten Stall, von dem alle Menschen der Stadt sprachen. Allerdings - von Josef, Maria und dem Gottessohn war nichts mehr zu finden. Diese waren bereits auf der Flucht nach Ägypten.

Befana war darob unwahrscheinlich traurig! Zunächst weinte sie bitterlich. Doch dann nahm sie sich vor, künftig allen Kindern, zur Erinnerung an die Geburt des Gottessohnes Jesus, in der Nacht vor der Erscheinung des Herrn am 6. Jänner, kleine Geschenke zu bringen.
Freilich wird auch in Italien am 24. /25. Dezember die Geburt Christi gefeiert. Doch die Kinder erhalten erst am Tag der Heiligen 3 Könige ihre Geschenke durch die kleine Hexe Befana. Sie fliegt dann in der Nacht zum Heiligen 3-Königstag auf ihrem Besen von Haus zu Haus und bringt den Kindern, was sie verdienen. Schöne Geschenke für die Braven, schlimme Kinder jedoch erwartet ein Säckchen mit Kohlenstücken.

So ähnlich ist auch in Spanien der Brauch.
Auch dort bringt das Christkind am Heiligen Abend zwar den Christbaum und bei feinem Essen wird im Kreise der Familie und mit Freunden gefeiert. Doch die Geschenke bringen erst die 3 Könige aus dem Morgenland - am Tag der Hl. 3. Könige!

Egal, wo, wie und wann gefeiert wird und die Bescherung stattfindet - alle Kinder können es kaum erwarten, bis das kleine Glöckchen mit silbernen Klang verkündet, daß endlich die Gaben eingetroffen sind und auf sie warten ...

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Der Name Befana, so berichten Gelehrte, würde auf das Kirchenfest Epiphanie zurückgehen. = Erscheinung des Herrn

5.1./2017
© eea
06.01.2017 21:31 katze_edith ist offline E-Mail an katze_edith senden Beiträge von katze_edith suchen Nehmen Sie katze_edith in Ihre Freundesliste auf

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