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Wie die Feenkinder die Feenstaubblasen entdeckten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springenZum Ende der Seite springen

Inspiriert haben mich
4 entzückende Mädels
aus meiner Nachbarschaft
Wie die wohl heißen?
großes Grinsen



Wie die Feenkinder die Feenstaubblasen entdeckten








Wie überall, so müssen auch Feen gelegentlich arbeiten. Die Menschen mit ihrer Lebensart tragen viel zur Luftverunreinigung bei. Deshalb müssen die Feen öfter ihre feinen Kleider usw. vom Schmutz befreien.
Dazu sammeln sie viele Tautropfen in großen Blütenkelchen. Darin werden sie gewaschen. Anschließend werden die hauchfeinen Gespinste auf Blüten aufgelegt und mit Feenstaub bestäubt. Sind sie trocken, dann schillerten sie in den schönsten Regenbogenfarben.

Feenkinder mögen es so gar nicht, wenn „Waschtag“ ist. Denn da heißt es brav auf den Blütenköpfchen zu sitzen. OK, hin und wieder dürften sie im sanften Wind leise schaukeln. So ein Bravsein-Tag ist einfach schrecklich!

Die Feenkinder Primula Sarah, Primula Carina und die Zwillinge Campanula Lena und Campanula Lisa waren wieder einmal dazu verdonnert brav zu sitzen und ja nix anzustellen. Gelangweilt wippten sie mit ihren Zehenspitzen und maulten: „Mei, ist das fad!“
Feemama Magnolia Simona schmunzelte: „Na, alles halb so schlimm. Bald seid ihr erlöst. Und weil ihr sooo brav ward, hab ich noch etwas für euch.“
Ui, mit der Aussicht auf eine Überraschung machte das Bravsein gleich Spaß.
Magnolia hatte einige Tautropfen übriggelassen.
Primula Sarah, die älteste der vier Feenkinder, sah, wie sich der Himmel in den Tautropfen spiegelte. Könnte man nur den Himmel mit all seiner Pracht in diesen Tropfen einfangen! Sie sprang von ihrer Blüte. Gedankenlos spielte sie mit einem Grashalm. Primula Carina hielt es auch nimmer. Sie rutschte zu Boden mitten zwischen die Füße ihrer Schwester. Rumms! Primula Sarah war über Primula Carina gestolpert. Dabei flogen das kleine Blütenkörbchen mit dem Feenstaub und der Grashalm in die Tautropfen.

Campanula Lena und Campanula Lisa kamen um den beiden aufzuhelfen. Hm, das sah aber eigenartig aus. Der Feenstaub umspannte die Tautröpfchen wie eine zarte Haut. Sarah zog den geknickten Grashalm aus den „Staub-Tröpfchen“.
Plötzlich passierte es. Irgendwas kitzelte sie an der Nasse. Primula Sarah mußte niesen und pustete dabei durch den Knick im Halm …
Was war denn das?
Viele bunte zarte Kugeln stoben durch die Luft. O, war das schön anzusehen!
Lena und Lisa wollten mehr Kugeln und auch Carina brabbelte: „Blasen, blasen.“ Doch was war das?
Diese herrlichen Kugeln zerplatzten bald.

Traurig saßen die 4 Feenkinder beisammen. Magnolia fragte, was geschehen sei. Primula Sarah platzte ihren ganzen Kummer heraus. Magnolia tröstete das Feenkinder-Quartett: „Dann denk nach, was du getan hast, damit diese zarten Gebilde entstanden sind …“ und dabei streichelte sie Primula Sarah tröstend übers Haar.
„Also – ich bin gestolpert und dabei sind der restliche Feenstaub und mein geknickter Grashalm in den Tau gefallen …“
Schmunzelnd meinte Magnolia: „Das mit dem Stolpern brauchst Du nicht machen, der Feenstaub ist schon im Tau, ... was fehlt also noch?“ Noch ein leise Winken und Magnolia entschwebte.
„Eigentlich wahr!“ Sarah steckte ihren Grashalm in den „staubig-schillernden“ Tau, zog ihn heraus und blies.
Jaaaaaaaa!
Hurraaaaaaa!
Da waren sie wieder, die bunten Kugeln. Wie die herrlich in allen Farben schillerten und schwebten.
Die Campanula-Zwillinge taten es Sara nach. Sie suchten sich einen ähnlichen Grashalm. Sarah zeigte, wie sie den Halm an einem Ende zu einer dreieckigen Schlinge knickte. Unsere kleine Primula Carina wollte auch. Sie klatschte verzückt bei jeder Kugel in ihre Händchen und rief: „Blasen! Ich auch blasen!“ Zuerst war die Kleine traurig, weil diese irgendwann zerplatzten. Doch sie mußte auch lachen, wenn eine Blase an ihrem Näschen zerplatze. Das kitzelte so schön.

Hei, war das eine Gaude!
Die Feenkinder hatten so viel Vergnügen wie schon lange nicht mehr.
Seither freuen sie sich auf den Feen-Waschtag, denn dann gibt’s wieder diese wunderschönen Feenstaub-Kugeln!

Eines Abends fragten die beiden Primulas ihre Mama Magnolia ob auch Menschenkinder so etwas Schönes haben. „Das wohl nicht, denn die haben keinen Feenstaub. Aber vielleicht geht das mit was Anderem …“

Und wirklich. Menschenkinder erfreuen sich an Ähnlichem. Sie mischen etwas Seife mit Wasser. Dann knicken sie einen Grashalm an einem Ende zu einem Dreieck und tauchen den in die Seifenlösung. Wenn sie den Halm herausziehen, dann spannt sich eine zarte, schillernde „Haut“ drüber und wenn sie zart blasen, dann tanzen viele, viele Blasen – Seifenblasen – durch die Luft.

Wie schön ist es doch zu wissen, daß sich die Kinder der Feen und der Menschen an den zarten Seifenblasen erfreuen.
Du auch?






08/2014
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