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„Ein Brauch, der nicht gelebt wird, ist kein Brauch“ « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »

katze_edith katze_edith ist weiblich
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„Ein Brauch, der nicht gelebt wird, ist kein Brauch“ Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springenZum Ende der Seite springen



„Ein Brauch, der nicht gelebt wird, ist kein Brauch“..





Beginnt bereits damit, daß jede Familie ihre eigenen Bräuche, Riten und Sitten hat.
Da geht’s manchmal schon ans „Eingemachte“, wenn ein Liebespaar nach der Eheschließung für Ihre Familie festlegen sollen, welcher Brauch aus der Stammfamilie übernommen wird. Gleicher Ort + Umgebung – da wird dies keine großen Unterschiede machen. Doch schon im andern Tal kann einiges anders sein.
Wie wichtig ist es dann, wenn Menschen aus anderen Ländern, anderem Stand, usw. aufeinander treffen und sich deren schon unterschiedlichen Bräuchen mit denen ihrer neuen Heimat mischen.
Letzteres durfte ich erleben.
(Ich durfte auch erleben, wie Menschen aus der Umgebung diese „fremden“ Bräuche nett fanden und sie klein übernahmen.)

Als stolze Kärntnerin liegt mir das Bewahren des ursprünglichen Brauchtums sehr am Herzen.
Brauchtum soll in der ursprünglichen Form und zu den richtigen Zeiten gelebt werden!

Folgende 2 Gedanken drängen sich mir dabei auf:

Für mich ist es schrecklich traurig, wenn in manchen Ländern Bräuche dem Tourismus untergeordnet werden, nur um Geld in die Kassen zu bringen …
Traurig deshalb, weil ein paar Manager, mit dem Deckmäntelchen Globalisierung UNSER Leben und unsere Lebensqualität SO verscherbeln wollen.
Wollen WIR, das Volk, das wirklich?

Gleichzeitig will ich zeigen, wie sich „Zuagraßte Auslända aus gånz åndare Lända“ so sehr in der neuen Heimat einfügen, daß sie als „ECHTE“ Einheimische nicht nur durchgehen (von denen, die über die Herkunft nichts wissen, unbestritten „Hiesige“ sind), und trotzdem NICHT auf ihre Wurzeln und ihre Bräuche verzichten müssen.

In Zeiten wie diesen, da es immer wieder Diskussionen über Flüchtlinge, Zuzöglinge und ihre Integrierung gibt, eine Idee, daß es geht.
Freilich meine Eltern waren aktiv, suchten und fanden Freunde, waren bei Festen dabei, halfen, wenn sie gebraucht wurden, übernahmen die Sprache, …

Es gab damals wie heute Typen, die Flüchtlinge als Untermenschen bezeichneten. Doch denen wurde alsbald der Wind aus den Segeln genommen und Aussagen von früher berührten sie derart ungut, daß sogar bestritten wurde, sie jemals gemacht zu haben!
13.08.2016 08:44 katze_edith ist offline E-Mail an katze_edith senden Beiträge von katze_edith suchen Nehmen Sie katze_edith in Ihre Freundesliste auf

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